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Festes Shampoo - warum wir alle umsteigen sollten

Werbung: Alle hier genannten Personen und Unternehmen wurden ohne Auftrag erwähnt.  Produkte wurden von mir selbst bezahlt. Es besteht keine Kooperation.

Auf Instagram hatte ich euch ja schon erzählt, wie toll ich den Lush shampoo bar finde und euch versprochen, ein detaillierteres Feedback dazu zu schreiben. (Hier gehts zum Post)

Vor etwa sieben Jahren habe ich mir das erste Mal Gedanken über unseren Plastikverbrauch in der Kosmetikindustrie gemacht. Natürlich gibt es auch in anderen Lebensbereichen eine immense Plastikmüllproduktion. Aber vor allem die Verpackungen von Shampoo, Duschgel und anderen Seifen sind mir schon immer ziemlich gegen den Strich gegangen. Hauptsächlich habe ich mich darüber aufgeregt, dass man selbst beim Kauf von Nachfüllpackungen für Flüssigseife genausoviel Plastik verbraucht, wie wenn man jedes Mal den Spender kauft. Mittlerweile weiß ich, dass die Nachfüllpackungen für hochwertigere Seifenspender genutzt werden, aber trotzdem. Plastik sparen geht selbst dann nicht, wenn man Nachfüllprodukte kauft.
Mit den Jahren hat sich mein Bewusstsein für Plastikmüll immer weiter verstärkt. Vor allem, da der Großteil unseres Mülls auch vermieden werden kann. Versucht man beispielsweise beim Einkauf etwas darauf zu achten, kann man seinen Plastikverbrauch stark reduzieren. Es gibt ja unzählige Tipps, wie bspw. die eigene Tragetasche mitzubringen oder Milch in Glasflaschen zu kaufen. Aber das soll hier nicht das Thema werden.
Obwohl ich die meisten Tipps auch in die Praxis umgesetzt habe, hat mir das nicht gereicht. Denn wenn ich an der Gemüsetheke auf die Plastiktüte (die man nur ein einziges Mal benutzen kann!!) verzichte, dann habe ich dennoch meinen monatlichen Verbrauch von Shampoo und Duschgel. Ganz zu schweigen von Reinigungsprodukten.

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Shampoo Bars

 

Ich habe die Shampoo bars eigentlich eher zufällig entdeckt, als ich die Beiträge von Lush auf Instagram gesehen habe. Zuerst wusste ich nicht viel damit anzufangen aber ich fand die Idee echt super. Als sich dann meine Shampooflaschen dem Ende neigten, beschloss ich, den Shampoo bars mal eine Chance zu geben. Und wie die Instagramer unter euch wissen, ich war begeistert.

 

Preis-Leistungsverhältnis

 

Das feste Shampoo von Lush kostet pro Stück 9,95 € und wiegt 55g. Was am Anfang teuer für wenig Produkt klingt, stellt sich als unschlagbares Angebot heraus. Die Shampoo bars sind sogar für Sparfüchse eine richtig gute Alternative zu flüssigem Shampoo. Bei gewissenhafter Verwendung halten die kleinen runden Wunder mehr als vier Monate. Das ist etwa der Verbrauch von vier Flaschen flüssig-Shampoo.

 

Inhalt & Nachhaltigkeit

 

Die festen und nackten Shampoos sind, wie schon gesagt, nackt und damit auch unverpackt. Doch nicht nur in Thema Nachhaltigkeit sind sie unschlagbar. Auch die Zusammensetzung stimmt. Denn die bars sind frei von Konservierungsstoffen, enthalten ätherische Öle und sind aus natürlichen Stoffen. Außerdem enthalten sie keine Silikone, was mir persönlich sehr wichtig ist.
Lush sagt selbst, dass auch der Kohlenstoffdioxid-Abdruck bei den festen Shampoos besser ist. Demnach soll ein LKW voller fester Shampoo bars für die gleiche Anzahl an Haarwäschen reichen, wie ganze 15 LKWs mit flüssigem Shampoo.

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Große Auswahl

Einen weiteren Pluspunkt gibt es auch für die große Auswahl. Es ist eigentlich für jeden Haartyp etwas dabei. Ich selbst habe mit Montalbano angefangen, der prima für den Einstieg ist und normales Haar. Am besten lasst ihr euch vor Ort im Shop beraten. Über das Montalbano kann ich euch sagen, dass es angenehm nach Zitrone riecht und wirklich super erfrischend ist.

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