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Topmanager Prinzip - Teil 2

Die positiven Effekte

 

 

1. Unendlich viel Zeit

 

Zeit Zeit Zeit. Ich kann es gar nicht oft genug sagen. Wer früh aufsteht, hat einfach unheimlich viel Zeit. Der Tag kommt einem so lang vor und man hat wirklich mal wieder die Gelegenheit, die Dinge zu tun, für die man sonst keine Zeit findet. Während für die meisten ab 18/19 Uhr der Feierabend beginnt (je nach Arbeitszeit), ist man um 16 Uhr schon fertig. Bis 22 Uhr schafft man da noch sehr viel.

 

 

2. Aktive Zeit

 

Zusätzlich zu dem Mehr-Zeit-Aspekt kommt noch die aktive Zeit. Natürlich kann ich alles abends machen. Aber abends kann ich mich auch stattdessen mit Freunden treffen oder meine Serie schauen, mein Buch lesen oder entspannen. Wenn man vor allen anderen mit seinen Aufgaben fertig ist, kann man den Tag noch bei Sonnenschein nutzen, einen Spaziergang machen oder auf dem Balkon entspannen. Alles Dinge, die ab 17/18 Uhr eher weniger möglich sind (aufgrund fehlender Sonne).

 

3. Weniger Druck

 

Ich weiß nicht, ob ihr das kennt. Aber abends möchte plötzlich jeder etwas von euch. Ab 20 Uhr bekommt man allerlei Nachrichten und Anfragen und und und. Wenn man jetzt aber entspannen möchte oder gerade verabredet ist, dann verschiebt sich das alles auf später. Je nachdem, welche Dringlichkeit die Aufgabe hat, müsst ihr das vor dem Schlafengehen machen. Denn wenn ihr normal aufsteht, habt ihr ja vor der Arbeit keine Zeit. Wenn ihr aber um fünf Uhr schon wach seid, also während die anderen eh noch schlafen, dann könnt ihr ganz entspannt die Beantwortung dieser Nachrichten und Mails auf den nächsten Tag verschieben. Dieser Aspekt hat mir wirklich gut getan, weil es mir den Druck genommen hat.

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4. Höhere Konzentrationsfähigkeit

Auch wenn man selbst vielleicht kein Morgenmensch ist, am Vormittag ist das Gehirn am effizientesten. Auch im Galileo-Video haben sie gezeigt, dass die Konzentration sich verbessert hat (wobei das mit nur 2 Probanden eh nicht repräsentativ ist aber na ja ).
Nachts arbeiten ist dahingegen vor allem für Studenten, die lernen müssen, absolut nicht empfehlenswert. Denn  man sollte lieber schlafen, um das Gelernte zu speichern, statt dem Gehirn Schlaf zu entziehen. Vielleicht habt ihr das ja auch schonmal gelesen? Natürlich gilt das nicht für jeden, denn es gibt ja immer noch die Eulen unter uns. 

5. Mehr Freizeit

Man glaubt es nicht, aber man hat wirklich mehr Freizeit. Ich finde, das ergibt sich aus den oben genannten Punkten sowieso. Weniger Zeitdruck, mehr aktive Zeit und längere Tage haben zur Folge, dass man einfach mehr von den Dingen tun kann, die einem Spaß machen.

6. Spiritualität

Dieser Punkt mag nicht für jeden zutreffen aber mir hat das früh aufstehen sehr viel gegeben. Islamisch gesehen ist es auch sehr empfohlen, früh aufzustehen und nach dem Morgengebet wach zu bleiben. Für mich war das wirklich schön. Sonst bin ich aufgewacht und hab mich wieder schlafen gelegt.

 

7. Disziplin

 

Es kostet nicht nur sehr viel Disziplin, sich an diese Methode zu gewöhnen, man lernt sie auch. Wenn man sich wirklich dieses Ziel vor Augen gesetzt hat und man konsequent morgens aufsteht, dann gibt es einem selbst eine unheimliche Sicherheit. Es bestärkt uns in uns selbst, wenn wir schaffen, was wir uns vornehmen und vor allem, wenn es uns erfolgreicher macht.

 

 

 

Fazit

 

Jetzt habt ihr euch tapfer durchgeschlagen und hier kommt mein Fazit zum Selbstexperiment. Es hat auf jeden Fall Spaß gemacht, seine eigenen Grenzen zu testen und zu schauen, ob man das auch macht, wenn es alles freiwillig ist. Außerdem fand ich es super, dass so viele Menschen mitgemacht haben. Ich hab aus dem Experiment sehr viel gelernt und für mich ist es damit nicht zu Ende.
Für mich war es wichtig, dass ich an Wochenenden oder anderen Tagen ausschlafen kann oder zumindest hin und wieder mal die Möglichkeit dazu habe. Nachdem ich aber das Internet durchforstet habe, ist es für mich jetzt irrelevant. s soll nämlich gar nicht so gesund sein. Die Wissenschaftler sind sich da nicht so einig. Manche sagen, es ist ungesund, auch nur eine Stunde vom Rhythmus abzuweichen und andere meinen, dass es in Ordnung ist, den Schlaf nachzuholen. Ich glaube, ich werde einfach auf meinen Körper hören. Aber bis ich mich daran gewöhn habe, wird (hoffentlich) nicht ausgeschlafen.

 

Eine Freundin erzählte mir, dass man etwa 6 Wochen braucht, bis der Körper sich vollständig an neue Schlafenszeiten gewöhnt hat. Bis dahin, werde ich auf jeden Fall weiter machen und euch dann berichten, wie es für mich weitergeht :)

 

Einige von euch haben auch mitgemacht. Vielleicht könnt ihr eure Erfahrungen auch teilen, damit die Anderen nicht nur meine Sicht kennen. Ich würde mich freuen! Vielleicht schreibe ich auch einen Blog dazu, wie man diese Challenge gut schafft, wenn ihr wollt :)

Schlaft schön ihr Lieben

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